Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.
Angesichts des Energieeffizienzvorteils des Schienengüterverkehrs, der zunehmenden Relevanz des Klimaschutzes und stetig steigender Energiepreise werden die Güterbahnen weiter an Bedeutung gewinnen. Denn der weitestgehend elektrisch betriebene Schienenverkehr ist der einzige Verkehrsträger, der in den kommenden Jahrzehnten nicht sklavisch auf Erdöl angewiesen ist und zudem das Klima pro Transporteinheit um ein Vielfaches weniger schädigt als der LKW-Transport.
In Deutschland zum Beispiel schneiden die Güterbahnen beim CO2-Ausstoss mehr als viermal besser ab als der LKW. In anderen EU-Ländern, wo der Anteil erneuerbarer Energien am Stromverbrauch der Güterbahnen höher ist, ist der Vorsprung der Bahn sogar noch größer. In Österreich verursacht ein Gütertransport per LKW 16-mal mehr CO2 im Vergleich zum Schienentransport.
Deshalb ist klar: Die Renaissance der Güterbahnen steht erst an ihrem Anfang. 25 Prozent Marktanteil für die Schiene auch in Europa dürften bei politisch richtiger Weichenstellung bis 2025 ein realistisches Ziel sein. Genau diese Entwicklung hin zu mehr Gütern auf der Schiene will aber die LKW-Lobby durch die Einführung von Riesen-LKW verhindern.
Erfolgsbeispiele für Transportverlagerungen auf die umweltfreundliche und sichere Schiene