Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.
Gefährlich, umweltschädlich, teuer
Monstertrucks sind eine Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Monstertrucks schaden der Umwelt, weil sie zu mehr LKW-Fahrten führen. Und sie produzieren Milliardenkosten für den Steuerzahler, weil die Straßen in Europa nicht für die Kolosse geeignet sind. Kurz: Monstertrucks sind gefährlich, umweltschädlich, teuer.
Gefährlich: Bereits heute ist an jedem fünften Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ein LKW beteiligt. Es liegt auf der Hand, dass Unfälle desto gravierendere Folgen haben, je schwerer die Fahrzeuge sind. Zudem behindern Monstertrucks durch ihre Länge den Verkehr: Sie machen Überholvorgänge unübersichtlich und haben längere Räumzeiten an Kreuzungen. Kurz, sie erhöhen das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer.
Umweltschädlich: Mehr Fracht pro LKW – das spart LKW-Fahrten und CO2 und entlastet die Umwelt. Behauptet die LKW-Lobby. Fakt ist aber, dass Monstertrucks mehr Straßenverkehr und deshalb mehr Umweltbelastungen erzeugen. Denn Gigaliner werden dazu führen, dass Verkehr von der umweltfreundlichen Schiene auf die Straße verlagert wird, mit allen negativen Folgen für die Menschen und die Umwelt. Millionen zusätzlicher LKW-Fahrten auf europäischen Straßen wären die Folge – eine klimapolitische Katastrophe.
Teuer: Brücken, Tunnel, Leitplanken, Parkplätze, Bahnübergänge – die Straßen in Europa sind weder für 60-Tonner noch für 25-Meter-Kolosse ausgestattet. Kosten in Milliardenhöhe entstehen, um das Straßennetz für Monstertrucks auszubauen, und für Reparaturen, wenn Gigaliner den Verschleiß beschleunigen. Wer zahlt? Natürlich die Steuerzahler.
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"Insgesamt tragen Riesen-LKW nicht zu einer nachhaltigeren Entwicklung des Güterverkehrs bei. Ihr Einsatz entlastet weder die Umwelt noch die Straßeninfrastruktur. Vielmehr ist mit zusätzlichen Sicherheitsrisiken und – aus Sicht des Umweltschutzes – mit einer negativen Verlagerung der Gütertransporte auf die Straße zu rechnen."
Umweltbundesamt (Deutschland) / Federal Environment Agency (Germany), März 2007 |