Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.
Gigaliner kosten Arbeitsplätze
Für ArbeitnehmerInnen besonders wichtig ist der Arbeitsplatzeffekt. Gigaliner werden dazu führen, dass Gütertransporte in großem Maßstab von der Schiene auf die Straße verlagert werden. Tausende von Arbeitsplätzen bei den Bahnen stehen auf dem Spiel. Denn der Verlust im kombinierten Ladungsverkehr und im Einzelwagenverkehr trifft die Güterbahnen im Herz ihrer hochwertigen und arbeitsintensiven Tätigkeit.
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„Wir unterstützen die Kampagne, weil die Zulassung von Mega Trucks Lkw-Fahrern noch mehr Arbeitsbelastung und ein höheres Unfallrisiko aufbürden würde. Das ist unzumutbar. Außerdem würden Gütertransporte von der Schiene auf die Straße gezogen. Das gefährdet Tausende von Arbeitsplätzen im Schienengüterverkehr und ist definitv kein Beitrag zum Klimaschutz.“
Wilhelm Haberzettl, Präsident der Europäischen Transportarbeiter-Gewerkschaften (ETF)
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Gigaliner sind eine Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer – das gilt auch und sogar in erster Linie für die LKW-Fahrer selbst. Schließlich sitzen sie in vorderster Front und sind unmittelbar betroffen im Falle eines Unfalls, der bei den schwereren Fahrzeugen verheerende Folgen hat.
Schlimmer noch dürfte sich im Arbeitsalltag der LKW-Fahrer die psychische Zusatzbelastung auswirken: Die Sicherheitsrisiken der überlangen und überschweren Fahrzeuge werden letztlich auf die Fahrer abgewälzt. Das höhere Unfallrisiko bedeutet für die Fahrzeugführer noch mehr Verantwortung und noch mehr Stress – eine unzumutbare Verschärfung der Arbeitsbedingungen.
Für ArbeitnehmerInnen besonders schmerzhaft ist das Fehlen von Halte- und Rastplätzen für die über 25 Meter langen Gigaliner. Dadurch wird es für die LKW-Fahrer noch schwieriger oder unmöglich, die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten einzuhalten.
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„Gigaliner bringen Lkw-Lenkern nichts. Sie fördern mehr Verkehr ohne mehr Arbeit, und sie begünstigen den Lkw-Fernverkehr, in dem die Arbeits- und Sozialbedingungen mit Füßen getreten werden. Wir sind gegen Sozialbetrug auf der Straße, der gleichzeitig unseren KollegInnen bei der Bahn ihre Jobs kostet.“ Die österreichische Gewerkschaft vida
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