Im Auftrag des deutschen Bundesverkehrsministeriums untersuchten die Experten von K+P Consultants die "Verkehrswirtschaftlichen Auswirkungen von innovativen Nutzfahrzeugen". Die Berichte wurden im September 2006 und September 2007 veröffentlicht. Ziel der Untersuchungen waren die Auswirkungen von Gigalinern auf den Schienenverkehr, insbesondere auf den kombinierten Verkehr Schiene-Straße und den Seehafenhinterlandverkehr.
- Das Ergebnis: Der Kombinierte Verkehr verliert 32% seines Aufkommens. Dabei berücksichtigen die Gutachter die Preis- und Auslastungsreduktion durch Gigaliner. Nicht berücksichtigt wurden alpenquerende Verkehre.
- K+P Consultants prognostizieren eine Abwärtsspirale: Die Mengenreduktion im Kombinierten Verkehr durch Gigaliner führt zu erhöhten Stückkosten, dieses führt zu höheren Produktionskosten und zu einem Rückzug von Märkten mit nur marginaler Kostendeckung. Weitere Mengenreduktionen im Kombinierten Verkehr sind die Folge. Es wird nicht bei den errechneten 32% Rückgang im Kombinierten Verkehr bleiben.
- Die Gutachter kommen außerdem zu dem Schluss, dass auch der konventionelle Schienengüterverkehr, insbesondere der Einzelwagenverkehr über Gleisanschlüsse, von Verlagerungen durch Gigaliner betroffen wäre. Bis zu 25% dieser Schienentransporte würden zurück auf die Straße verlagert.