Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.
Was sind Mega Trucks, warum müssen wir sie verhindern, und wie können Organisationen in ganz Europa dabei helfen - darüber finden Sie hier eine kurze Übersicht. Die einzelnen Texte sind verlinkt zu detaillierteren Informationen.
Die EU-Kommission erwägt, Riesen-LKW europaweit zuzulassen. Gibt die EU-Kommission grünes Licht für Riesen-LKW, werden die Monstertrucks durch alle europäischen Länder fahren - ob diese wollen oder nicht.
Die Informationsplattform NO MEGA TRUCKS informiert über die Gefahren, die von Gigalinern für die Verkehrssicherheit, die Umwelt und die öffentlichen Finanzen ausgehen. Die Initiatoren sind die Umweltschutz-Organisation Friends of the Earth Europe, European Automobile Clubs (EAC), die European Transport Workers' Federation (ETF) und die Allianz pro Schiene in Deutschland.
Verbände und Organisationen können die Kampagne unterstützen, indem sie sich in die Liste der Monstertruck-Gegner eintragen. Diese Unterstützer-Liste zeigt den Verkehrsministern und Politikern in Brüssel, dass Organisationen aus ganz Europa und aus allen Bereichen der Gesellschaft die Einführung von Riesen-LKW ablehnen.
Was sind Monstertrucks?
Sie haben viele verharmlosende Namen: Gigaliner, EuroCombi, Ökoliner, innovative Nutzfahrzeuge. Doch es geht immer nur um eines: Die zulässigen Maße und Gewichte für LKW in Europa zu erhöhen. 25,25 Meter lang und bis zu 60 Tonnen schwer sollen sie werden, wenn es nach dem Willen von Herstellern und Großspeditionen geht.
Gewaltig: Ein Riesen-LKW ist fast so groß wie ein Flugzeug und sogar noch schwerer.
Monstertrucks sind eine Gefahr für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Monstertrucks schaden der Umwelt, weil sie zu mehr LKW-Fahrten führen. Und sie produzieren Milliardenkosten für den Steuerzahler, weil die Straßen in Europa nicht für die Kolosse geeignet sind. Kurz: Monstertrucks sind gefährlich, umweltschädlich, teuer.
Bereits heute ist an jedem fünften Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang ein LKW beteiligt. Es liegt auf der Hand, dass Unfälle desto gravierendere Folgen haben, je schwerer die Fahrzeuge sind. Zudem behindern Monstertrucks durch ihre Länge den Verkehr: Sie machen Überholvorgänge unübersichtlich und haben längere Räumzeiten an Kreuzungen. Kurz, sie erhöhen das Unfallrisiko für alle Verkehrsteilnehmer.
Blockiert: Ein Riesen-LKW in Stuttgart. Überlange Fahrzeuge benötigen mehr Zeit und Raum auf Kreuzungen und Bahnübergängen.
Mehr Fracht pro LKW – das spart LKW-Fahrten und CO2 und entlastet die Umwelt. Behauptet die LKW-Lobby. Fakt ist aber, dass Monstertrucks mehr Straßenverkehr und deshalb mehr Umweltbelastungen erzeugen. Denn Gigaliner werden dazu führen, dass Verkehr von den umweltfreundlichen Bahnen auf die Straße verlagert wird, mit allen negativen Folgen für die Menschen und die Umwelt. Millionen zusätzlicher LKW-Fahrten auf europäischen Straßen wären die Folge – eine klimapolitische Katastrophe.
Gigaliner verbilligen den Transport auf der Straße. Der LKW-Verkehr wächst zusätzlich, die Emissionen mit.
Brücken, Tunnel, Leitplanken, Parkplätze, Bahnübergänge – die Straßen in Europa sind weder für 60-Tonner noch für 25-Meter-Kolosse ausgestattet. Kosten in Milliardenhöhe entstehen, um das Straßennetz für Monstertrucks auszubauen, und für Reparaturen, wenn Gigaliner den Verschleiß beschleunigen. Wer zahlt? Natürlich die Steuerzahler.
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"Insgesamt tragen Riesen-LKW nicht zu einer nachhaltigeren Entwicklung des Güterverkehrs bei. Ihr Einsatz entlastet weder die Umwelt noch die Straßeninfrastruktur. Vielmehr ist mit zusätzlichen Sicherheitsrisiken und – aus Sicht des Umweltschutzes – mit einer negativen Verlagerung der Gütertransporte auf die Straße zu rechnen."
Umweltbundesamt (Deutschland), März 2007 |
Mehrere unabhängige wissenschaftliche Studien belegen klar und eindeutig: Gigaliner sind kein Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrspolitik. Denn Gigaliner stehen nicht mit den Zielen von mehr Verkehrssicherheit und mehr Umweltschutz im Einklang. Im Gegenteil: Sie führen zu einer noch größeren Belastung der Umwelt, der Verkehrssicherheit und nicht zuletzt der öffentlichen Kassen.
Organisationen aus ganz Europa und aus allen Bereichen der Gesellschaft sind gegen Monstertrucks.
Tragen Sie Ihren Verband in die Liste der europäischen Monstertruck-Gegner ein
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