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Die Bürger sind gegen Gigaliner

Representative Meinungsumfragen über Gigaliner

Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.

 
 

Infomelder

No Mega Trucks Infomelder, ©iStockphoto.com/DivaNir4a

Wie verläuft die Debatte über Riesen- Lkw in Ihrem Land?

 

 

Nationale Kampagnen

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Länderkampagnen

Erfolgreiche nationale Kampagnen gegen Gigaliner

Demonstration gegen Gigaliner

Organisationen aus ganz Europa und allen Bereichen der Gesellschaft haben sich der Initiative NO MEGA TRUCKS angeschlossen, um die Zulassung von Gigalinern in Europa zu verhindern. Eine Vielzahl dieser Verbände engagiert sich auch auf nationaler Ebene gegen die Gefahr durch Riesen-LKW. Hier ein Überblick über erfolgreiche nationale Kampagnen gegen Monstertrucks.

 

Deutschland

 
Allianz pro Schiene Logo

Allianz pro Schiene: "Keine Monstertrucks"

Die Allianz pro Schiene ist das Bündnis in Deutschland zur Förderung des umweltfreundlichen und sicheren Schienenverkehrs. In dem Bündnis haben sich 16 Non-Profit-Organisationen zusammengeschlossen, darunter Umweltverbände, Verbraucherorganisationen, Autoclubs und Gewerkschaften. Die Allianz pro Schiene hat die Gefahr durch Riesen-LKW früh erkannt und in Deutschland an die Öffentlichkeit gebracht. Die Kampagne gegen Monstertrucks - diesen Begriff prägte die Allianz pro Schiene in den Medien - war erfolgreich: Die deutsche Verkehrsministerkonferenz entschied im Herbst 2007 gegen die Zulassung von Gigalinern in Deutschland.

 

 

Großbritannien

 
Freight on Rail Logo

Freight on Rail: "No to longer heavier lorries"

Freight on Rail ist ein Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Bahnverbänden, Verbraucherverbänden und Unternehmen zur Förderung des Schienenverkehrs. Gemeinsames Ziel der Mitglieder: Transporte von der Straße auf die umweltfreundliche und sichere Schiene zu verlagern. In der Vergangenheit wurden auch in Großbritannien die Maße und Gewichte von Lkw angehoben. Das Ergebnis: mehr Lkw-Verkehr, mehr Umweltverschmutzung und mehr Unfälle - das Gegenteil dessen, was die Befürworter versprachen. Die selben Argumente verwendet die Lkw-Lobby derzeit, um Gigaliner in Europa durchzusetzen. Deshalb sagt Freight on Rail "No to longer heavier lorries".

 

 

Österreich

 
ARBÖ Logo

ARBÖ: "Stoppt die Gigaliner"

Der Auto-, Motor- und Radfahrerbund Österreichs, kurz ARBÖ, vertritt in Österreich rund 490.000 Mitglieder und nimmt die Interessen aller Straßenverkehrsteilnehmer wahr. Der ARBÖ ist Mitglied im europäischen Automobilclub EAC, der einer der Mitinitiatoren der Initiative NO MEGA TRUCKS ist. Mit der Kampagne "Stoppt die Gigaliner" will der ARBÖ auf die Gefahr durch eine mögliche Zulassung von Gigalinern in Europa aufmerksam machen. Riesen-Lkw werden den Straßengüterverkehr kostengünstiger machen, für das Alpentransitland Österreich bedeutet dies noch mehr Lkw, mehr Staus und mehr Unfälle.

 

 
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VCÖ: "Gigaliner sind keine Lösung für Verkehrsprobleme"

Der Verkehrsclub Österreich setzt sich für eine sichere und ökologisch verträgliche Mobilität in Österreich ein. Beim Thema Verkehr bleiben nach Ansicht des VCÖ Gesundheit, Umwelt und Wohlstand viel zu häufig "auf der Strecke" - die Mobilität der Menschen sinkt, die Verkehrsprobleme nehmen zu. Der VCÖ konstatiert: Gigaliner sind keine Lösung für Verkehrsprobleme, sie schaffen neue. In einem Factsheet hat der VCÖ die Folgen einer Zulassung von Riesen-LKW zusammengestellt. Die Ergebnisse: Das tödliche Unfallriskio steigt, Güter wandern von der Schiene auf die Straße und die Straßeninfrastruktur muss auf Kosten der Steuerzahler umgebaut werden.

 

 
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vida: "Gigaliner lösen keine Probleme, aber schaffen viele neue"
Die österreichische Gewerkschaft vida repräsentiert rund 158.000 Arbeitnehmer aus den verschiedensten Berufsgruppen. Im Verkehrsbereich vertritt sie den gesamten Transportsektor, also Straße, Schiene, Luft. vida ist Mitglied bei der European Transport Workers’ Federation (ETF) - einer der Initiatorn der Kampagne NO MEGA TRUCKS. Früh hat die Gewerkschaft die drohende Gefahr durch Gigaliner erkannt und in Österreich ein Netzwerk gegen die Straßenmonster aufgebaut. Der zusätzliche Verkehr durch Gigaliner verursacht zusätzliche Schäden für Menschen und Umwelt und kostet volkswirtschaftlich mehr, als er bringt. Wichtig für die Gewerkschaft: Gigaliner vernichten sowohl beim Lkw als auch bei der Bahn Arbeitsplätze.

 

 

Schweiz

 
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VCS: "Stopp 60-Tönner"

Als zweitgrößter Verkehrsverband der Schweiz vertritt der Verkehrs-Club der Schweiz rund 116.000 Mitglieder. Seit 1979 setzt sich der VCS für eine menschen- und umweltgerechte Mobilität ein. Zum Engagement für eine nachhaltige Verkehrspolitik gehört auch der Widerstand gegen die drohende Zulassung von Gigalinern in den umliegenden EU-Ländern. Erst vor kurzem vollzog die Schweiz - berühmt für ihre bahnfreundliche Verkehrspolitik -  auf Druck der EU eine Angleichung der LKW Gewichte auf 40 Tonnen. Nun könnten es bald 25-Meter-LKW mit bis zu 60 Tonnen sein. Der VCS wehrt sich vehement gegen die Einführung von Riesen-LKW und hat unter anderem eine Petition gegen die Straßenmonster gestartet.

 

 

Das VCS-Kampagnenvideo "Zügli von Gigaliner plattgemacht!"

 
 

Liste der Monstertruck-Gegner

Liste der Monstertruck Gegner, ©iStockphoto.com/winterling

Organisationen aus ganz Europa und allen Bereichen der Gesellschaft sind gegen Monstertrucks.

 
 

Europakarte mit Monstertruck-Gegnern

Wo in Europa befinden sich die Monstertruck-Gegner? Eine europäische Landkarte gibt einen Überblick.

 
 

Monstertruck-Gegner: wer, wo, wieviele

Hier analysieren wir das europäische Netzwerk der Monstertruck-Gegner.