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Die Bürger sind gegen Gigaliner

Demonstration gegen Gigaliner

Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.

 

Deutschland Engagement lohnt sich

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Erfolgreiche Kampagne in Deutschland

Engagement gegen Monstertrucks lohnt sich

In Deutschland gibt es eine öffentliche Debatte über Riesen-LKW: Das Thema ist in den Massenmedien präsent mit zum Teil aufrüttelnden Berichten, Organisationen aus allen Bereichen der Gesellschaft nehmen Stellung, Politiker müssen Farbe bekennen.
 

Dass die drohende Gefahr Monstertrucks ins Licht der Öffentlichkeit gezogen wurde, ist das Verdienst eines Kampagnen-Bündnisses rund um die Allianz pro Schiene. Damit hat das Bündnis die Strategie der Riesen-LKW-Lobby aus Herstellern und Groß-Spediteuren durchkreuzt, die die Zulassung in aller Stille durchsetzen wollten - wohl wissend, dass das Thema keine Sympathien in der Öffentlichkeit genießt.

 

Mit einer Kampagnen-Website, Unterschriftensammlungen, Briefaktionen an Politiker, Meinungsumfragen und vor allem mit Pressearbeit gelang es dem Kampagnen-Bündnis, über die Folgen von Monstertrucks aufzuklären und eine breite Gegnerschaft zu mobilisieren.

 
Demonstration gegen Gigaliner

Protest gegen Gigaliner vor dem Bundesverkehrsministerium in Berlin

 

Die deutsche Kampagne "Keine Monstertrucks! Güter auf die Schiene" wird getragen von Umweltverbänden, Gewerkschaften, Automobilclubs, Verbraucherschutz- organisationen und Bahnverbänden. Mittlerweile haben sich weitere Organisationen mit der Kampagne solidarisiert, zum Beispiel die Polizeigewerkschaft, der Deutsche Städtetag, zahlreiche Automobilclubs, aber auch Speditionen und Politiker - eine beeindruckend breitgefächerte Front gegen Monstertrucks.

Die letztendliche Entscheidung über die EU-weite Zulassung von Riesen-LKW fällt jedoch in Brüssel. Deshalb hat die Allianz pro Schiene gemeinsam mit den europäischen Verbänden Friends of the Earth Europe, Europäische Automobilclubs EAC und der European Transport Workers' Federation ETF die Initiative NO MEGA TRUCKS ins Leben gerufen, um Verbänden in ganz Europa die Möglichkeit zu geben, Stellung gegen Monstertrucks zu beziehen und nationale Kampagnen-Netzwerke zu bilden.