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Die Bürger sind gegen Gigaliner

Demonstration gegen Gigaliner

Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.

 

Österreich: Gigaliner-Ablehnung ins Regierungsprogramm aufgenommen

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Verkehrsclub warnt vor enormen Kosten durch Riesen-LKW

Österreich: Gigaliner-Ablehnung ins Regierungsprogramm aufgenommen

16.12.08. Das Alpentransitland Österreich erwartet nichts Gutes von einer Riesen-LKW-Zulassung in der Europäischen Union. Die österreichische Regierung hat ihre ablehnende Haltung gegenüber Gigalinern sogar im Regierungsprogramm festgeschrieben:


„Die Bundesregierung wird sich gegen die Aufweichung der derzeitigen Regelungen für Maße und Gewichte und der Lenk- und Ruhezeiten im Straßenverkehr auf EU-Ebene positionieren.“


Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) hat errechnet, dass sich allein die Kosten für den Umbau der Brücken im Alpenland auf ca. 1 Milliarde Euro belaufen würden. Notwendige Investitionen in verstärkte Rückhaltesysteme, längere Nothaltestellen und die Erweiterung der Sicherheitseinrichtungen in Tunneln sind dabei noch nicht eingerechnet. Der VCÖ weist angesichts des Kosten-Nutzen-Verhältnisses darauf hin, dass die Zulassung von Gigalinern in Europa in erster Linie die Einzelinteressen der Speditionen auf Kosten der Allgemeinheit bedienen würde.


Der verkehrspolitische Sprecher des VCÖ, Martin Blum warnt: „Gigaliner lösen keine Verkehrsprobleme, sondern sie schaffen neue. Straßen, Brücken und Kreisverkehre müssten für die 60-Tonner um teures Geld umgebaut werden. Überholvorgänge werden länger, das tödliche Unfallrisiko steigt. Und es würde viel Güterverkehr von der Bahn auf die Straße verlagert werden. Deshalb ist die Zulassung der Gigaliner in der EU unbedingt zu verhindern.“