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Die Bürger sind gegen Gigaliner

Demonstration gegen Gigaliner

Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.

 

Feurige Absage an Mega Trucks

Startseite // News // 2009 // No Mega Trucks Protest in den Alpen

Spektakuläre Protestaktion in den Alpen

Feurige Absage an Mega Trucks

Leuchtender Protest in den Alpen - insgesamt 40 mahnende Höhenfeuer gegen die Zulassung von Riesen-Lkw. Foto: Alpen-Initiative/Emanuel Ammon

10.08.09. Mit der spektakulären Aktion "Feuer in den Alpen" haben Umweltverbände und engagierte Bürger am vergangenen Wochenende gegen die Zulassung von Mega Trucks in Europa protestiert. Insgesamt brannten 40 Mahnfeuer in der Schweiz, Österreich, Deutschland und Slowenien. Bereits seit 1988 werden in den Alpen am zweiten August-Wochenende Höhenfeuer entzündet. Sie sollen ein weit sichtbares Zeichen für den Schutz und eine nachhaltige Entwicklung des Alpenraums setzen.

 

In Basel entfachte die Alpen-Initiative ihr Mahnfeuer gegen die Einführung der Riesen-Lkw. Geschäftsführer Alf Arnold erinnerte daran, dass erst im Jahr 1999 das Gewichtslimit für Lkw in der Schweiz von 28 auf 40 Tonnen angehoben wurde – entgegen allen anders lautenden Beteuerungen aus Bern. Dass sich dasselbe bei den 60 Tonnen Mega Trucks wiederholt, will die Alpen-Initiative unter allen Umständen verhindern.

 

Der breiten Unterstützung der Bevölkerung kann sich die Alpen-Initiative gewiss sein. Die Monstertrucks würden nicht nur die Alpen zusätzlich belasten, sondern auch städtische Regionen wie Basel. Eine Einführung von 25 Meter langen und bis zu 60 Tonnen schweren Lkw würde zu einer Verbilligung des Straßengüterverkehrs und somit zu mehr Lastwagen auf den Straßen führen. Dies würde auch die in der Schweizer Verfassung festgeschriebene Verlagerung des alpenquerenden Güterverkehrs auf die Schiene torpedieren.

 

Der feurige Protest richtete sich in diesem Jahr gegen Monstertrucks. Foto: Alpen-Initiative/Emanuel Ammon.

 

Schon heute leiden die Alpenländer unter dem stetig anwachsenden Transitverkehr. Die Basler Nationalrätin Anita Lachenmeier-Thüring sagte anlässlich der Protestaktion: „Es ist nicht akzeptierbar, dass drei Viertel der Güter, die in Basel über die Grenze kommen, auf Lastwagen geliefert werden.“ und forderte zusätzliche Schieneninfrastruktur, damit mehr Güter mit der Bahn transportiert werden können.