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Die Bürger sind gegen Gigaliner

Demonstration gegen Gigaliner

Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.

 

Schweiz: Lastwagen-Branche gegen Gigaliner

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Schweizer Lastwagen-Branche gegen Gigaliner

18.09.09. Nicht nur Umweltschützer sind skeptisch, auch die Transport-Branche hält wenig von den Riesen-Lkw. Der Schweizerische Nutzfahrzeugverband ASTAG, der einen Großteil der mittelständischen Transportunternehmen des Landes vertritt, hat sich jetzt gegen eine Zulassung von überlangen 60-Tonnern in der Schweiz ausgesprochen. Gigaliner machten aus betriebswirtschaftlichen Gründen keinen Sinn, teilte der ASTAG mit. Auch Straßeninfrastruktur und Umwelt würden durch Gigaliner unnötig belastet.

Seit 2005 gilt in der Schweiz in Übereinstimmung mit der EU-Richtlinie 96/53, dass Nutzfahrzeuge höchstens ein Gesamtgewicht von 40 Tonnen und eine Länge von 18,75 Meter aufweisen dürfen. Nach Ansicht des ASTAG ist eine Anhebung der Maße, wie sie zur Zeit auf EU-Ebene intensiv diskutiert wird, für die Schweiz nicht sinnvoll. Für eine Mehrheit der Branche, die von kleineren und mittleren Transportunternehmen geprägt ist, wären die erforderlichen Investitionen viel zu groß, der Nutzen hingegen zu klein oder gar nicht vorhanden. Denn mögliche Kosteneinsparungen würden durch fallende Transportpreise sofort wieder zunichte gemacht, argumentierte der Zentralvorstand der ASTAG in Bern.


Auch die Straßeninfrastruktur sei nicht für den Einsatz von Gigalinern geeignet, so der ASTAG. In der kleinräumigen Schweiz mit relativ kurzen Transportwegen, schmalen Fahrbahnen und zahlreichen Brücken und Tunnels würden die Straßen unnötig belastet und blockiert. Auch aus ökologischer Sicht seien Gigaliner, die mehr Emissionen verursachen als herkömmliche Nutzfahrzeuge, abzulehnen.

Siehe auch: www.astag.ch