Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.
Neue Studie zur Verkehrsverlagerung durch Riesen-Lkw
17.11.2011. Der europäische Schienengüterverkehr müsste bei einer Zulassung von Riesen-Lkw mit erheblichen Einbußen rechnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie von K+P Transport Consultants und Fraunhofer ISI im Auftrag der Gemeinschaft der europäischen Eisenbahn- und Infrastruktur Unternehmen (CER).
Die Wissenschaftler stellten fest, dass eine EU-weite Zulassung der Mega Trucks zu beträchtlichen Verkehrsverlagerungen von der Schiene auf die Straße führen würde. Mehr als 35 Prozent der Verkehrsleistung des Eisenbahn Einzelwagenverkehrs würden zurück auf die Straße verlagert. Auch der kombinierte Verkehr Straße-Schiene wäre von der Zulassung von übergroßen Lkw betroffen. Er würde laut den Gutachtern mehr als 12 Prozent seiner Transportleistung verlieren.
Die Autoren führen aus, dass Verlagerungen in diesem Ausmaß dazu führen würden, dass ganze Marktsegmente im Schienengüterverkehr nicht mehr rentabel betrieben werden können. Besonders der Eisenbahn Einzelwagenverkehr, der z.B. in Deutschland ca. 40 Prozent des gesamten Schienengüterverkehrs ausmacht, wäre bedroht. Der Preisverfall in Folge einer Riesen-Lkw-Zulassung würde nach den Gutachten eine Abwärtsspirale in Gang setzen, die zu einem vollständigen oder teilweisen Zusammenbruch des Einzelwagenverkehrs in bestimmten Regionen oder Ländern in Europa führen würde.
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