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Die Bürger sind gegen Gigaliner

Demonstration gegen Gigaliner

Die große Mehrheit der Bürger lehnt die Zulassung von Riesen- LKW ab.

 

90 Tonnen, 30 Meter – Neuer LKW-Gigant in Schweden

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90 Tonnen, 30 Meter – Neuer LKW-Gigant in Schweden

16.12.08. In Schweden wird seit kurzem mit noch längeren und schwereren Riesen-LKW experimentiert. Die zum Holztransport eingesetzten Fahrzeuge wiegen 90 Tonnen und sind 30 Meter lang. Zum Vergleich: Ein solcher Gigant ist mehr als doppelt so schwer wie ein LKW nach EU-Standard (40 Tonnen) und 12 Meter länger.

 

An dem „Experiment“ sind u. a. die Hersteller Volvo und Parator beteiligt. Mit ihrem zunächst auf drei Jahre angesetzten Einsatz wollen Hersteller und Transporteure für die Monstertrucks eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erreichen. Weder die Fahrzeuge, noch die Versuche sind dabei innovativ. Das Ziel der Experimente ist immer dasselbe: Noch längere und noch schwerere LKW dauerhaft auf die Straßen zu bringen.

 
 

In Schweden und Finnland fahren seit vielen Jahren überlange (25 Meter) und überschwere (60 Tonnen) LKW. Doch die weiträumigen, relativ dünn besiedelten skandinavischen Regionen mit wenig Straßenverkehr sind nicht zu vergleichen mit dem Rest Europas. Dort ist das Straßennetz dicht gebaut und stark befahren - für Monstertrucks nicht geeignet.


Aber Europa ist das Ziel der schwedischen LKW-Hersteller. Hier sehen sie einen Absatzmarkt für ihre Riesen-Fahrzeuge und machen Druck auf die EU-Politik. Laut einer dpa-Meldung haben schwedische Diplomaten bereits angekündigt, das Thema Gigaliner während der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft (Juni bis Dezember 2009) erneut auf die Tagesordnung zu setzen.